Knigge-Regeln –
Knigge-Modern

Verhalten am Telefon

Das Telefon sollte 2 bis 3 mal klingeln bevor man den Hörer aufnimmt. Der Anrufer rechnet nicht damit, dass der Hörer beim ersten Klingeln aufgenommen wird und erschrickt. Man meldet sich zunächst mit der unwichtigen Botschaft, das ist der Tagesgruß, dann folgt der Name des Unternehmens und als letztes der eigene Vorname und Nachname. Hierbei ist der Vorname besonders wichtig, damit man merkt, dass es sich nun um die Person am Hörer handelt.

 

Versteht man den Namen des Anrufers nicht, so unterbricht man ihn sofort in seinem Redefluss und erfragt den Namen etwa so „ Entschuldigen Sie bitte, ich habe Ihren Namen akustisch nicht verstanden.“ Besser sofort als am Ende des Gesprächs nachfragen zu müssen. Außerdem sollte man den Namen am besten sofort notieren, damit man ihn nicht im Laufe des Gesprächs vergisst. Wichtig ist außerdem, den Anrufer spätestens bei der Verabschiedung mit Namen anzusprechen.

 

Nebengeräusche wie laute Musik, Essen, Trinken, Kaugummi kauen, PCTastatur, Witze erzählende Kollegen, Kochgeräusche, zwitschernde Kanarienvögel uvm. sind unbedingt zu vermeiden.

 

Körperhaltung und Kleidung haben einen Einfluss auf Ihre Stimme am Telefon. Sitzen Sie aufrecht und liegen Sie nicht halbwegs in Ihrem Stuhl, wenn Sie ein Geschäftsgespräch führen. Bei wichtigen Gesprächen stehen Sie ruhig auf, um Ihrer Stimme Nachdruck zu verleihen. Und Lächeln Sie, man hört es!

 

Leiten Sie Gespräche weiter, stellen Sie nicht einfach durch, sondern teilen Sie beiden Seiten mit, wen Sie am anderen Ende haben und worum es geht.

 

Versprechen Sie einen Rückruf, so halten Sie diesen unbedingt zu dem angekündigten Zeitpunkt ein.

 

Für die Verabschiedung am Telefon bietet sich ebenfalls die dreiteilige Botschaft mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit der persönlichen Namensanrede an.

 

Erhalten Sie einen Anruf über die Freisprechanlage Ihres Autos, sollten Sie dem Anrufer im ersten Satz mitteilen, dass Sie einen Beifahrer haben.

 

 

Wohin im Restaurant mit Handtasche und Herrenaccessoires

Für einen abendlichen Restaurantbesuch eignet sich am besten eine Clutch oder zumindest eine kleine Handtasche. Diese gehört zwischen Rücken und Stuhllehne. Eine größere Handtasche, die man tagsüber dabei hat, kann rechts am Boden abgestellt oder noch besser mit einem modischen Handtaschenhalter rechts an die Tischkante gehängt werden. Die Herrenutensilien Portemonnaie, Schlüsselbund und Handy, auf dem Tisch abgelegt, nennt man Proletenbesteck. Wer sich also nicht als Prolet outen möchte, lässt diese Teile am besten im Sakko. Ein Geheimtipp im Privatbereich ist die Handtasche der Partnerin als Unterbringungsmöglichkeit. Ebenfalls nicht auf dem Tisch platziert werden sollte die Brille. Im Grunde kann man sagen, nichts gehört auf den Tisch, was nicht zum Essen benötigt wird.

 

Small Talk

Small Talk ist ein oberflächliches Gespräch, das sowohl im Beruf als auch im Privatbereich eine positive Atmosphäre schaffen soll und der Unterhaltung dient. Daher ist es wichtig, geeignete Gesprächsthemen zu wählen, die keinerlei Konflikte heraufbeschwören oder eine schlechte Stimmung machen.

Gute Themen für einen Small Talk sind unter anderem:
Wetter, Urlaub, Reisen, Hobbys, Komplimente, Tagesgeschehen, Essen und Trinken, Mode, Autos, Sport, Kultur, Anreise, Ambiente, Anlass, Tiere, Orte u.v.m.

 

Ungeeignete Themen sind:
Religion, Politik, Beruf, Katastrophen, Tod, Krankheit, Sex, Intimes, Familie, Lästern, Geld und alles, was eine schlechte Stimmung hervorrufen kann oder zu Konflikten führt.

Vorstellen

Bei der Selbstvorstellung ist es wichtig, sich mit Vorname und Nachname vorzustellen. Das führt zum besseren Verständnis, denn damit hat der Gesprächspartner die Möglichkeit, sich besser auf den Nachnamen einzustellen und es ist wesentlich persönlicher.

 

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