Knigge-Gesellschaft kritisiert Urteil zur Politikerbeschimpfung

21.06.2019/Stromburg. Die Knigge-Gesellschaft für Moderne Umgangsformen kritisiert das Urteil des Landgerichtes Berlin scharf, das Beschimpfungen im Netz gegenüber der Bundestagabgeordneten Renate Künast als „zulässige Meinungsäußerung“ einstuft. 

Unabhängig von der betreffenden Person und der Partei, der sie angehört, hat jeder das Recht auf einen respektvollen Umgang. 

Es ist bedauerlich, daß die Richter des Landegerichtes Berlin diesen Grundsatz in ihrem Urteil nicht berücksichtigten. 

„Hier wurden die Grenzen des Hinnehmbaren weit in das Respektlose verschoben.“, zeigt sich Knigge-Präsident Matthias Geist entsetzt.